Sich etwas Gutes tun – Rezept Knoblauch Zitronen Kur

Sich selbst etwas Gutes tun, Tag für Tag in Form eines kleinen Drinks, der in ein Schnapsglas passt und voll ist mit den guten Inhaltsstoffen der Zitrone und des Knoblauchs. Mit der Knoblauch-Zitronen-Kur ist das möglich. Dieses Getränk, oder auch diese Tinktur, die am besten wegen der Portionierung aus kleinen Schnapsgläsern genossen wird, hat es durchaus in sich, ihr werden wahre Wunderdinge nachgesagt. Dabei kann man diese Mischung ganz einfach aus nur wenigen Zutaten selbst herstellen. Das Rezept ist wirklich sehr einfach. Und man kann die Knoblauch-Zitronen Kur kaufen.

Hier gibt es Rezepte, Tipps und Hintergrundwissen rund um die Kur, die vor allem bei Durchblutungsproblemen in Händen und Beinen, aber auch zur Stärkung des Immunsystems und zur Abwehr von Erkältungen und Schnupfen durchgeführt wird.

Gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit, spätestens im November, macht diese Kur, angwendet auf einige Tage oder sogar wenige Wochen, sehr viel Sinn.

Vitale und gesunde Eigenschaften der Knoblauch-Zitronen-Kur

Zunächst zu den gesunden Gründen, die für die Knoblauch-Zitronen-Kur sprechen. Es gibt eine ganze Reihe von vitalen Eigenschaften, die dieser Kur nachgesagt werden. Die Knoblauch-Zitronen-Kur wird teilweise sogar mit einem Jungbrunnen verglichen. So weit möchte ich nicht unbedingt gehen, aber sie hat auch bei mir zur Steigerung des Wohlbefindens beigetragen.

  • Stärkt das Immunsystem. Mit frischen Presser aus Saftpresse und Entsafter das Immunsystem und die Abwehrkräfte stärken.
  • Soll die Adern elastisch halten.
  • Fördert die Fließeigenschaften des Blutes. Verbessert die Durchblutung und arbeitet so kalten Füßen und Händen entgegen.
  • Wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus.
  • Die Kur bekämpft Bakterien und Pilze.
  • Die Knoblauch-Zitronen Kur soll vorhandenes schädliches Cholesterin verringern.
  • Hilft beim Entsäuern des Körpers (und das trotz der vielen Zitronen).
  • Und die Kur soll sogar beim Alkoholstopp helfen.
  • Soll der Frühjahrsmüdigkeit vorbeugen (was für eine Durchführung im Winter spricht).
  • Vorbeugend gegen Erkältung und Infekte.

Rezept für die Knoblauch-Zitronen-Kur

Das ist das Basisrezept für die Knoblauch-Zitronen-Kur. Es gibt sehr viele verschiedene Rezepte für diesen gesunden Sud. (Rezepte Knoblauch-Zitronen-Kur). Dieses Basisrezept ist aber sozusagen der Klassiker und wird eben meist nach Geschmack verändert. So kann man dem Basisrezept ein Stück frischem Ingwer zufügen, oder eben auch etwas Kurkuma und Pfeffer.

Zutaten für eine Kanne Tinktur

  • 5 bis 6 reife Bio-Zitronen (sollten ca. 500 Gramm ergeben)
  • 30 Knoblauchzehen, bei mir ca. zwei bis drei Knollen, sollten etwa 150 Gramm ergeben)
  • 1 Liter Wasser (hier kann man etwas variieren, hat man weniger Zitronen und Knoblauch, dann die Menge Wasser etwas anpassen)

Das wars. Für andere Zutaten wie Kurkuma, Honig, Pfeffer, Ingwer etc. siehe weitere Knoblauch-Zitronen-Kur Rezepte.

Zubereitung der Knoblauch-Zitronen-Kur

Zitronen gut und gründlich waschen (auch Bio-Zitronen sind häufig gewachst) und gut abreiben. Dann klein schneiden. Die Zitronen werden nicht geschält, denn die wertvollen Inhaltsstoffe, auf die es ankommt, stecken nun mal in der Schale und in den weißen Zwischenwänden. Zitronenkerne lasse ich drin, sie sollen das ganze bitter machen, davon habe ich aber noch nichts gemerkt.

Knoblauch abziehen. Theoretisch muss man den Knoblauch nicht schälen. Für mich sprechen aber zwei Gründe dafür:

  • Wenn ich ihn schäle, kann ich Knoblauchzehen aussortieren, die zu viele dunkle Stellen haben.
  • Schälen spart mir später einiges an Arbeit, wenn der Sud durch ein feines Sieb gepresst wird.

Knoblauch und Zitronen grob zerkleinern. Je leistungsstärker der Mixer ist, um so größer können die Stücke bleiben.

In den Mixer geben und sehr fein pürieren. Am besten in mehreren Etappen mixen. Mein Mixer mixt besser, wenn ich etwas Wasser mit dazugebe. Geeignet ist ein Standmixer, aber auch ein Stabmixer. Wer keinen Mixer hat, es geht auch ohne. Ohne Mixer, Knoblauch und Zitronen zerkleinern, gerne auch etwas andrücken und das Ganze dann mehrere Stunden zugedeckt stehen lassen. Das sorgt dafür, dass sich die gesunden Inhaltsstoffe lösen können, zum Beispiel die Schleimstoffe des Knoblauchs.

Nun wird die Mixtur in einen Kochtopf umgefüllt und das ganze mit etwa einem Liter Wasser zum Kochen gebracht. Kochtopf sofort von der heißen Herdplatte nehmen und das Gemisch abkühlen lassen.

Wenn es nicht mehr so heiß ist, durch ein feines Sieb in ein anderes sauberes Gefäß abseihen. Gut wäre ein Krug, der sich auch verschließen lässt. Die Masse im Sieb kann weiterverwendet werden, sie ähnelt Aioli und schmeckt lecker auf frischem Brot, aber auch zu Ofenkartoffeln und Co.

Wer weitere Zutaten in seiner Knoblauch-Zitronen-Kur haben möchte, sollte diese zugeben, wenn der Sud etwas abgekühlt ist. Bei Honig sollte der Sud nicht zu kühl sein, damit sich dieser besser auflöst.

Alles gut durchrühren.

In gut verschließbaren Flaschen im Kühlschrank lagern. Bei Entnahme der Portion vorsichtig sein, so bleibt das Ganze länger haltbar, wenn man nicht mit den Fingern oder Ähnliches in die Flasche greift oder an den Ausguss kommt. Vor der Entnahme der Portion gut schütteln oder entsprechend durchrühren.

Wem das zu viel Arbeit ist (ich brauche immer eine gute Stunde für einen Liter, der dann für mich alleine ca. eine Woche bis zehn Tage hält), man kann die Zitronen & Knoblauch Kur als Natur Trunk auch fertig kaufen. Knoblauch Zitronen Kur kaufen.

Tägliche Dosierung der Kur

Ich fange mit einem Schnapsgläschen (20 bis 30 ml sind die Empfehlung für eine Dosis) am ersten und zweiten Tag an, dann zwei Gläschen am dritten bis fünften Tag und dann drei Gläschen. Später Vormittag, Nachmittag und abends. Morgens bekomme ich das dann noch nicht runter 🙂 Da trinke ich aber häufig ein Glas Zitronenwasser.

Auch bei der täglichen Dosierung der Kur gibt es verschiedene Angaben je Rezept. Bei einigen soll man die Kur unbedingt vor dem Essen einnehmen, häufig ist es aber egal. Manchmal soll man drei Mal am Tag trinken, manchmal nur einmal am Tag. Für mich hat sich das bis zu drei Mal am Tag, eher unabhängig von den Mahlzeiten bewährt. An den ersten Tagen kommt ja noch der Knoblauch-Zitronen-Brei aus dem Sieb dazu.

Weitere Rezepte für einen Knoblauch-Zitronen-Sud

Im Rezeptteil finden sich einige weitere Rezepte und Anleitungen. Mit dabei sind immer Knoblauch, Zitrone und frisches Wasser. Aber wie unterscheiden sich die einzelnen Rezepte untereinander?

Zubereitung der Kur

  • Die hier vorgestellte Kur wird kurz aufgekocht. Das ist gut, gegen den Knoblauchgeruch und auch für die Haltbarkeit des Suds (der immer im Kühlschrank aufbewahrt wird).
  • Das Gemisch aus Zitrone und Knoblauch wird kurz bis 70 Grad erhitzt.
  • Das Gemisch wird auf 45 Grad erwärmt und dann eine Stunde stehen gelassen.
  • Das Gemisch wird gar nicht erhitzt, es bleibt eine Weile stehen und wird dann abgeseiht und dann eben als Rohkost genossen. Alle Inhaltsstoffe bleiben so natürlich erhalten.

Zudem kann man die Kur mit Standmixer, Stabmixer und auch ohne Mixer herstellen.

Zutaten für die Kur – Mischungsverhältnis

  • Das Basisrezept ist mit fünf Zitronen und fünf Knollen Knoblauch. Oder auch 500 Gramm Zitronen und 150 Gramm Knoblauch.
  • Ich habe aber auch schon Rezepte gesehen, da war es mehr ein Zitronenwasser, mit leichtem Knoblauchgeschmack.
  • Oder eben ein Knoblauchpüree mit einem Hauch von Zitrone.

Zusätzliche Zutaten für die Knoblauch-Zitronen-Kur

Das Basisrezept der Knoblauch-Zitronen-Kur kennt nur die Zutaten Zitrone, Knoblauch und eben Wasser. Weitere Zutaten können aber sein:

  • Ingwer
  • Kurkuma
  • Schwarzer Pfeffer
  • Hochwertiges Olivenöl (oder ein anderes gesundes natives Öl oder auch ein sehr gesundes Leinöl)
  • Bienenhonig

Wie man schön sehen kann, selbst eine so einfache Kur, die ja eigentlich nur aus zwei Basiszutaten besteht, lässt sich fast unendlich abwandeln.

Anmerkung: Ich habe schon einiges ausprobiert. So habe ich mir auch schon Ingwerpulver besorgt und davon immer eine Messerspitze in mein kleines Glas mit eingerührt. Oder eben ein wenig Show gemacht und das Gläschen mit etwas Kurkuma bestäubt, etwas Pfeffer aufgestreut und einen Spritzer Zitronensaft und einen Tropfen Öl drauf gegeben. Das Auge trinkt bei einer solchen Kur eben auch mit 🙂 Sogar frische Kräuter habe ich schon untergemischt. Man kann also auch selbst die Rezepte etwas variieren.

Dosierung der Kur

Es gibt verschiedene Empfehlungen für eine wirksame Dosierung dieser Mischung. Am besten probiert man selbst aus, was zu einem passt. Ich starte meist mit einem Schnapsglas voll und schaffe nach ca. einer Woche meine drei Gläser am Tag.

Tipp: Ich finde den Geschmack der Kur jetzt nicht so schlimm. Dennoch habe ich immer ein kleines Glas kalten Früchtetee oder auch Orangensaft (gibt noch mal einen Extra-Kick Vitamin C) zum trinken mit dabei. Vor dem Gläschen der Kur gibt es schon mal einen Schluck und danach den Rest.

Wann die Knoblauch-Zitronen-Kur durchführen?

Durchführen kann man die Kur eigentlich immer und wenn einem danach ist. Meine erste Kur habe ich Ende Juni gestartet (ich habe kurz vorher das erste Mal von ihr gehört). Es spricht auch nichts dagegen, sich einfach mal eine Portion (ich bekomme immer etwa 0,8 bis 0,9 Liter Flüssigkeit heraus) zu machen und zehn Tage Zwischenkur einzulegen. Ansonsten sind Januar und Februar zwei gute Monate für den Start.

Warum Januar und Februar zwei gute Monate für den Start der Kur sind

Ich habe mich dann entschlossen zwei richtige drei Wochen Kuren im Jahr durchzuführen. Für die Durchführung bietet sich zum einen der Januar und Februar an. Das hat mehrere Gründe:

  • Es ist mitten im Winter. Das Immunsystem kann nun wirklich einen Frischekick vertragen.
  • Die Frühjahrsmüdigkeit liegt nicht mehr allzuweit weg, auch hier beugt die Zitronen-Knoblauch-Kur ein wenig vor.
  • Zitronen haben Saison. Es gibt eine große Auswahl auch an Biozitronen und natürlich sind diese in ihrer Saison auch etwas günstiger.

Immungestärkt in den Winter – Oktober/November die zweite Kur

Die zweite Kur starte ich dann Ende Oktober, Anfang November. Dann wenn es kälter wird, nässer und man sowieso etwas Abwechslung braucht. Außerdem bekommt man nicht mehr so viel Sonnenlicht ab, der Körper erhält nicht mehr soviel Vitamin D und deswegen tut nun ein Stärkung für das Immunsystem bevor die Grippezeit und Erkältungszeit besonders gut.

Zitronen-Knoblauch-Kur lässt sich schnell und einfach selbst machen

Und das Beste an der Knoblauch Zitronen Kur ist, dass sie sich einfach und schnell zubereiten lässt. Ich habe die Kur bereits mit dem Standmixer (wahrlich kein Hochleistungsgerät, sondern ein ganz normaler Mixer, der normalerweise für Milchshakes mit Banane und Erdbeeren im Einsatz war) und auch schon testweise mit einem Stabmixer zubereitet. Wenn man nicht alle Zutaten unbedingt und mit Gewalt auf einmal pürieren möchte, sondern die Geduld hat, auch nach und nach vorzugehen, ist es mit beiden sehr gut möglich. Für 5 Zitronen und zwei große Knollen Knoblauch habe ich mit Kochen und abseien etwa eine Stunde benötigt. Das langwierigste und langweiligste bei dem Rezept war immer noch das Abpellen der Knoblauchzehen.

Wie oft soll ich die Knoblauch-Zitronen-Kur durchführen?

Es wird allgemein empfohlen, die Knoblauch-Zitronen Kur ein bis zwei Mal jährlich durchzuführen. Eine Durchführung dauert ca. drei Wochen. Wobei es auch Kur-Anleitungen gibt, bei denen nach den drei Wochen eine Woche Pause folgt und direkt die nächste drei Wochen Kur im Anschluss folgen. So habe ich meine erste Kur ebenfalls durchgeführt, es war die intensiv-Variante der Knoblauch-Zitronen Kur. Zukünftig werde ich die Kur aber zwei Mal im Jahr machen. Einmal im Januar/Februar, wenn es frische Zitronen auf dem Markt gibt und ich mitten im Winter einen Kick für das Immunsystem brauche. Und die zweite Kur folgt dann im Oktober, November, eben wenn das Immunsystem vor der kalten Jahreszeit einen kleinen Anschub verträgt. Meine nächste Zitronen-Knoblauch-Kur folgt also Ende Oktober, Anfang November. Wobei ich natürlich zwischendurch auch Zitronenwasser, Ingwer, Knoblauch etc. vermehrt auf dem Speiseplan habe. Denn auch außerhalb der kalten Jahreszeit möchte ich ein Immunsystem haben, das fit ist und möchte etwas gegen Kalkablagerungen in meinem Blut tun.

Stinke ich während der Durchführung der Knoblauch Zitronen Kur?

Zwei Dinge verhindern, dass man bei der Durchführung der Knoblauch Zitronen Kur zum Dauerstinktier mutiert. Zum einen wird der Sud aus Zitrone, Schale und Knoblauch kurz erhitzt. Das sorgt schon mal zum einen dafür, dass die Geruchsbelästigung geringer ausfallen würde. Und zum anderen ist soviel Zitrone mit dabei, dass diese eben auch dafür sorgt, dass man nicht die ganze Zeit nach Knoblauch muffelt. Und ich kann auch bestätigen, dass man zwar einen leichten Geschmack nach Knoblauch hat, aber selbst nicht riecht. Dabei habe ich die Knoblauch Zitronen Kur das erste Mal im Sommer durchgeführt und war wirklich viel am Schwitzen. Normalerweise vermeide ich an sehr heißen Tagen Knoblauch essen, denn ich habe eben immer das Gefühl, dass durch das Schwitzen, der Geruch von Knoblauch viel intensiver wird. Bei der Zitronen-Knoblauch-Kur habe ich (und auch alle, die ich gefragt habe) nichts von dem Knofi gerochen. Auch von Mundgeruch war, wohl dank der Zitrone, nichts zu merken.

Knoblauch stinkt übrigens wegen dem Alliin darin. Der Stoff, der für den nicht immer beliebten Knoblauchduft verantwortlich ist, ist sehr gesundheitsförderlich. Allerdings ist er nur in den frischen Knollen vorhanden. Bei gekochten Knoblauch verfliegt er. Das ist mit ein Grund, warum das Knoblauch-Zitronen-Elexier kurz aufgekocht wird.

Ist die Kur gefährlich?

Als ich das erste Mal von der Knoblauch-Zitronen-Kur gehört habe, bekam ich sie empfohlen, da mein Mann Durchblutungsprobleme an den Beinen hatte. Natürlich haben wir uns dann auch die Frage gestellt, ob die Knoblauch-Zitronen-Kur gefährlich ist. Denn wenn man überall liest, dass Knoblauch und Zitrone in dieser Kombination Kalbablagerung lösen soll, dann hat man, im fortgeschrittenen Alter, wenn man sich selbst schon für etwas verkalkt hält, ein Bild vor dem Kopf, wie die Zitrone und der Knoblauch gemeinsam, wie im Bergwerk große Kalkklumpen von den Blutbahn-Wänden klopfen und diese dann erst Recht für eine Verstopfung sorgen. So radikal ist die Kur nun wirklich nicht. Dennoch wird empfohlen, da sich bei Anwendung dieser Kur doch einige Giftstoffe im Körper lösen können, dass diese nicht von Schwangeren und auch nicht von kleinen Kindern angewendet werden soll. Mein Mann brach die Kur dann im ersten Anlauf ab, da er sie auch nicht vertragen hat. Einmal im Jahr macht er eine etwas schwächere Variante mit. Meiner Erfahrung nach, hilft es also durchaus, sich nach verschiedenen Rezepten für die Knoblauch-Zitronen-Kur umzusehen. Ich zum Beispiel kann mir durchaus vorstellen, dass die Mischung Knoblauch und Zitrone als Rohkost noch besser wirkt, aber meiner Erfahrung nach mit zu viel Knoblauch, lasse ich das besser. Andere vertragen diese aber natürlich bestens.

Bitte beachten

Die Knoblauch-Zitronen Kur besteht eigentlich nur aus sehr gesunden Zutaten. Zum einen eben Zitrone und Knoblauch und je nach Rezept auch noch Pfeffer, Ingwer und/oder Kurkuma. Die Anwendung ersetzt nicht den Besuch beim Arzt. Wer bereits Probleme mit der Durchblutung hat, eine Thrombose befürchtet, Schmerzen in den Beinen und andere Symptome, die auf schwerwiegende Probleme hinweisen können, sollte nicht eine Knoblauch-Zitronen-Kur als Ersatz für einen Arztbesuch durchführen. Eine solche Kur kann einen Arztbesuch höchstens ergänzen, nicht den Arzt ersetzen. Außerdem sollte die Kur sofort abgebrochen werden, wenn sich schwerwiegende körperliche Veränderungen feststellen lassen. Heftiger Durchfall, Bauchschmerzen, Unwohlsein etc. Dann lieber eine längere Pause machen und noch einmal mit der Kur beginnen, vielleicht dann mit einem etwas milderem Rezept. Treten die Probleme erneut auf, dann sollte man auf die Kur verzichten. Statt dessen kann man es dann natürlich mit Zitronenwasser, Ingwerwasser und Ähnlichem probieren. Wer chronisch krank ist und regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte mit seinem Arzt Rücksprache halten. Das gilt insbesondere, wenn zum Beispiel Blutverdünner eingenommen wird. Aber nicht nur bei der Einnahme von Blutverdünnungsmitteln ist besondere Vorsicht geboten, auch bei Blutdurcksenkern, Medikamenten zur Krebs-Behandlung, zur Aids-Behandlung und eigentlich immer, wenn Medikamente Langzeit genommen werden.
Die Anwendung des Zitronen-Knoblauch-Suds erfolgt in Eigenverantwortung.

Venenputzer, Knobizit

Zitronen

Zitronen sind sehr gesund. Nicht nur als Kombination mit Knoblauch und so als Knoblauch-Zitronen-Kur, man kann diese Zitrusfrüchte, die äußerst reich an Vitamin C sind, auch einfach in kaltes, warmes oder heißes Wasser pressen (siehe auch Zitronen Rezepte) und erhält so ein erfrischend-leckeres Getränk. Wer besonders viel Wert auf Vitamin C legt (wobei Zitrone wirklich nicht auf ihren hohen Gehalt an diesem Immunsystem-Vitamin reduziert werden sollte), sollte Getränke und Speisen mit Zitronen möglichst schonend zubereiten und schnell verzehren, denn dieses Vitamin ist nun mal sehr lichtempfindlich und auch sehr wärmeempfindlich.

Zitronen Saison

Am Besten ist es natürlich Bio-Zitronen zu verwenden. Aus Spanien gibt es Zitronen ganzjährig, aus Italien von November bis Juli.